Diese Sehenswürdigkeiten dürft ihr beim JGA in Köln auf keinen Fall verpassen!

Hohenzollernbrücke JGA Junggesellenabschied Köln

Ihr habt die Entscheidung getroffen, euren JGA in der hippen City Köln zu feiern? Dann habt ihr einiges vor euch. Köln bietet euch viele tolle Möglichkeiten, einen außergewöhnlichen und einzigartigen Junggesellenabschied zu feiern. Wenn ihr auch der Suche nach Unterkünften seid, schaut mal hier vorbei. Heute soll es jedoch um Sehenswürdigkeiten gehen, die ihr bei eurem JGA Trip auf keinen Fall verpassen solltet. Diese zählen zu den wahren Highlights der Stadt und müssen auf euren Sightseeing Guide.

Köln am Rhein ist eine Kultur- und Universitätsstadt mit einer mehr als 2.000-jährigen Geschichte. In der Römerzeit war Köln für eine Provinz zuständig, und die antiken Überreste sprudeln in den mittelalterlichen romanischen Kirchen und dem spannenden Römisch-Germanischen Museum unter der Oberfläche der Stadt. Findet jetzt raus, was euch die Stadt zu bieten hat.

Kölner Dom

Der Kölner Dom, ein internationaler Wallfahrtsort, beherbergt seit 1164 die Reliquie der Heiligen Drei Könige. Im Jahr 1248 begannen die Arbeiten an einem neuen gotischen Gebäude für diese kostbaren Überreste, das von den ätherischen Kathedralen Nordfrankreichs inspiriert wurde. Die Kathedrale, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist das meistbesuchte Wahrzeichen Deutschlands, und ihre Türme aus dem 19. Jahrhundert sind immer noch die zweithöchsten Gebäude der Stadt.

Im Inneren des Doms gibt es eine schwindelerregende Fülle an Kunstwerken von unschätzbarem Wert zu bewundern, wie z. B. Glasfenster aus dem Jahr 1500, das Gero-Kreuz aus dem 10. Jahrhundert und einen Hochaltar aus schwarzem Marmor aus dem Jahr 1300, in dessen Nischen Bilder der Krönung der Jungfrau Maria zu sehen sind. Doch der vergoldete Schrein der Heiligen Drei Könige ist der Publikumsmagnet schlechthin. Es handelt sich um einen dreifachen Sarkophag, der mit Reliefs aus dem 12. Jahrhundert verziert ist, die Episoden aus dem Leben Christi, der Propheten und der Apostel darstellen und alle von Nikolaus von Verdun stammen.

Nachdem ihr die gotische Fassade bestaunt und einen Blick ins Innere geworfen habt, zahlt Sie 4 €, um die 533 Stufen des Südturms zu erklimmen und Köln aus der Vogelperspektive zu sehen. Die steinerne Wendeltreppe führt den Turm hinauf, durch den Glockenturm (sonntags werden Gehörschützer zur Verfügung gestellt) und in die Turmspitze, von wo aus ihr eine fantastische Aussicht über Köln und den Rhein habt. Die Treppe ist an manchen Stellen etwas eng und es herrscht Gegenverkehr, aber die Mühe lohnt sich und das Eis, das ihr danach esst, habt ihr euch definitiv verdient.

Wenn ihr eines tut, dann solltet ihr auf jeden Fall einen Besuch des Doms auf eurem Köln-Reiseplan haben. Es gibt auch die Möglichkeit, den Dom in einer Gruppe mit einem Führer zu besichtigen. Prüft Preise und Verfügbarkeit. Auf der Webseite findet ihr alle nötigen Informationen zu eurem Besuch.

Die Kölner Altstadt

Schlendert durch die hübschen Kopfsteinpflastergassen und vorbei an pastellfarbenen Gebäuden, in denen sich heute Restaurants, Boutiquen, Galerien und Cafés befinden. Die sorgfältig restaurierten Bürgerhäuser aus dem vierzehnten bis siebzehnten Jahrhundert bieten einen herrlichen Blick über den Rhein und sind der perfekte Ort, um bei einem Kaffee zu sitzen und die Welt an sich vorbeiziehen zu lassen. Die romanische Kirche Groß St. Martin bildet eine beeindruckende Kulisse. Das Innere der Kirche ist typisch für ein romanisches Gotteshaus, mit einer feierlichen Architektur und schlichter Dekoration.

Verpasst dabei nicht das Kölner Rathaus, das älteste öffentliche Gebäude in Deutschland. Versucht, die mondförmige Statue auf einem der Türme des Rathauses am Alten Markt zu entdecken. Drei der zwölf mittelalterlichen Stadttore Kölns sind heute noch in Betrieb. Am besten erkundet ihr diese historischen Sehenswürdigkeiten mit einem Stadtführer, der euch hilft, nicht nur die offensichtlichen, sondern auch die ungewöhnlicheren und weniger bekannten Orte zu entdecken.

Wenn man im historischen Zentrum der Stadt von Platz zu Platz schlendert, sollte man sich daran erinnern, dass drei Viertel von Köln im Krieg zerstört wurden. Es kann beschämend sein, durch eine kopfsteingepflasterte Gasse zu schlendern und daran zu denken, dass dies vor nur 70 Jahren noch Trümmer gewesen wären. Und doch scheint die Atmosphäre der alten Welt auf Straßen und Plätzen wie dem Heumarkt und dem Altermarkt immer noch durch, selbst inmitten der neueren Betonbauten aus der Nachkriegszeit.

Haltet entlang der Straße Am Hof Ausschau nach dem Heinzelmännchenbrunnen aus dem Jahr 1899. Hier trefft ihr  auf die beliebten Heinzelmännchen, die nachts alle Arbeiten in der Stadt erledigten, damit sich die Bürger entspannen konnten (bis die Heinzelmännchen beleidigt wurden und die Stadt für immer verließen).

Hohenzollernbrücke JGA Junggesellenabschied Köln

Hohenzollernbrücke

Die Stabbogenbrücke zwischen Dom und KölnTriangle stammt aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts und war beim Wiederaufbau nach dem Krieg nur für den Bahn- und Fußgängerverkehr freigegeben. Überquert die Brücke und blickt über einen der großen Flüsse Europas auf den Turm der Kirche Groß St. Martin und die Türme des Kölner Doms direkt vor Ihnen. In den letzten zehn Jahren ist die Brücke zu einem weiteren Beispiel für den „Liebesschlösser“-Wahn geworden. Paare befestigen ein Vorhängeschloss am Gitter neben dem Fußweg und werfen den Schlüssel in den Fluss als Ausdruck der Dauerhaftigkeit ihrer Liebe. Nutzt diese Gelegenheit dazu, dem Brautpaar ewige Liebe zu wünschen.

Diese Schlösser wiegen inzwischen mehr als zwei Tonnen, und während Liebesschlösser andere europäische Bauwerke geschwächt haben, kann die robuste Hohenzollernbrücke das zusätzliche Gewicht tragen. Die Schlösser an der Brücke umfassen alle abschließbaren Teile, die für Fußgänger zugänglich sind.

KölnTriangle

Den Sonnenuntergang hinter den ikonischen Türmen des Doms zu beobachten und den goldenen Blick über die Stadt zu genießen, ist ein Muss in Köln. Überquert die Hohenzollernbrücke (Liebesschlossbrücke), und der KölnTriangle liegt direkt vor euch.

Für 3 € können ihr mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform auf der Spitze des 110 m hohen Gebäudes fahren und einen 360°-Panoramablick über den Rhein und die Stadt genießen. Eine Glaswand rund um die Spitze des Gebäudes sorgt für einige Spiegelungen, aber ansonsten ist die Aussicht atemberaubend. Die Aussichtsplattform ist bis 23:00 Uhr geöffnet, sodass ihr den Sonnenuntergang erleben und beobachten könnt, wie alle berühmten Wahrzeichen am Abend erleuchtet werden.

Mit der Fassade aus Glas und Aluminium zieht die markante Silhouette des KölnTriangle am rechten Rheinufer Kölns den Blick jedes Betrachters automatisch an. Der Turm selbst wird vor allem als Bürogebäude genutzt. In der 27. und 28. Etage befindet sich jedoch der “KölnSKY”, der exklusive Veranstaltungsräume mit jeweils 400 Quadratmetern Fläche beinhaltet. Dort kann sogar standesamtlich geheiratet werden – Vielleicht eine beeindruckende Location für die bevorstehende Hochzeit?

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Museen in Köln

Köln bietet euch ebenfalls eine Großzahl an Museen, in denen ihr vieles lernen könnt. Das Ludwig Museum, in dem Kunst nach 1900 ausgestellt wird, wurde in den 1980er Jahren in einem modernen, zweckmäßigen Gebäudekomplex in der Nähe des Doms eingerichtet.

Die Attraktion entstand in den 1970er Jahren, nachdem die Ludwigs, Peter und Irene, eine mehrere Millionen Dollar teure Sammlung von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts spendeten. Neben zahlreichen Picassos und einer umfangreichen Sammlung von Werken der russischen Avantgarde finden sich hier auch ikonische Beispiele der Pop Art, wie Warhols „Brillo Boxes“ und „Maybe“ von Roy Lichtenstein. Hinzu kommt die Sammlung Haubrich mit expressionistischer Kunst von Erich Heckel, Kirchner, August Macke und Karl Schmidt-Rottluff, um nur einige zu nennen. 

Im Römisch-Germanischen Museum gibt es einiges über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Während des Krieges wurde neben der Kathedrale eine römische Villa freigelegt, als ein Bombenkeller gebaut wurde. Diese wurde später vollständig ausgegraben, und anstatt zu versuchen, das Kernstück, das wunderschöne Dionysos-Mosaik, zu versetzen, wurde in den 1970er Jahren ein ganzes Museum um die Stätte herum gebaut.

Das Museum zeigt auch alle in der Umgebung von Köln gefundenen Artefakte aus der Zeit von Colonia Claudia Ara Agrippinensium, der Hauptstadt der Provinz Germania Inferior. Diese Siedlung war auf die Glasherstellung spezialisiert, und die Menge und Verarbeitung des formgeblasenen Glases, des Schlangenfadens und des geschliffenen Glases ist faszinierend. Das wertvollste Stück ist der „Kölner Käfigbecher“ aus dem 4. Jahrhundert mit der griechischen Inschrift „Trinke, lebe wohl für immer“.

Das Imhoff-Schokoladenmuseum, das in Zusammenarbeit mit der Schokoladenmarke Lindt & Sprüngli betrieben wird, ist eine der weltweit führenden Attraktionen in diesem Bereich. Die Exponate schaffen ein Gleichgewicht zwischen lehrreichen Details über die Herkunft der Schokolade und den Anbau von Kakao und dem Genuss, die Herstellung von Schokolade vor euren Augen zu sehen.

Es gibt einen drei Meter hohen Schokoladenbrunnen, an dem euer Führer Waffeln in die flüssige Schokolade taucht, die ihr dann probieren könnt. Das Museum verfügt auch über ein „Tropicarium“, in dem Kakaobäume in einem Glaskubus wachsen, über mesoamerikanische Silbergefäße für Schokolade sowie über verkleinerte Versionen von Schokoladenmaschinen, die zeigen, wie die Lieblingsspeise hergestellt wird.

City Escape

Ihr seid auf der Suche nach einer ungewöhnlichen und coolen Möglichkeit, die Stadt Köln an eurem JGA zu entdecken? Dann lasst euch das City Escape Event in Köln nicht entgehen. Hier erwartet euch eine 3-stündige Sightseeing-Tour, bei der ihr auf spielerische Art und Weise die Stadt erkundet und ein Rätsel löst. Dafür nutzt ihr eine Guide-App, die euch bei der etwas anderen Schnitzeljagd hilft.

Ihr erhaltet die Chance, die Stadt von einer ganz neuen Seite kennenzulernen. Bei erfolgreicher Lösung gibt es für euch eine coole Überraschung. Auf unserer Webseite zu dem Event findet ihr alle benötigten Informationen zu dem coolen JGA Event. Schickt uns eine unverbindliche Anfrage und plant noch heute euren JGA Trip.


Die Sehenswürdigkeiten, die wir euch hier vorgestellt haben, sollten bei eurem JGA Trip nach Köln auf keinen Fall fehlen. Plant also genug Zeit ein, damit ihr die Stadt auch in vollsten Zügen genießen könnt. Für Sehenswürdigkeiten, die wahre Geheimtipps sind, schaut mal bei unserem Blogbeitrag zu Hidden Gems in Köln vorbei. Mit unseren Tipps wird euer Junggesellenabschied in Köln zu einem unvergesslichen Erlebnis-Trip.

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