7 kulinarische Highlights in Köln, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet

kulinarische Highlights Blogbeitrag Köln
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Die einfache und deftige Kölner Küche lässt sich am besten mit einem kalten Glas Kölsch genießen. Doch einige der beliebtesten Gerichte verstecken sich hinter blumigen Beschreibungen auf der Speisekarte, die selbst Auswärtige nur schwer verstehen können. Wir erklären 7 der beliebtesten lokalen Gerichte und zeugen euch, wo ihr sie probieren könnt. Die Kölner Küche ist einfach, aber sättigend – Ihr solltet auf keinen Fall die Chance verpassen, einige der einzigartigen Gerichte zu probieren. Egal ob als Snack zwischendurch oder als Grundlage für eine wilde JGA Partynacht. Diese 7 kulinarischen Highlights solltet ihr auf keinen Fall verpassen!

Ein kühles Kölsch

Ganz oben auf der Liste steht natürlich das Kölsch, das eigene obergärige Bier der Stadt. Es ist nicht nur Biersorte, sondern auch Ausdruck der Kölner Lebensart und Bezeichnung des Dialekts, der in der Region gesprochen wird. Serviert wird das Kölsch in ganz besonderen Gläsern: den zylindrischen 0,2 Liter Kölsch-Stangen. Durch das geringe Fassungsvermögen der Gläser und dass das Kölsch vom Pittermännchen (ein 10-Liter-Kölschfass) gezapft wird, ist es stets frisch und kühl.

Durch die spezielle Art der Gärung werden Zucker und Malzstoffe wesentlich stärker abgebaut als bei anderen Biersorten. Der hohe Hopfengehalt und wenig gebundene Kohlensäure machen das Kölsch leicht und besonders bekömmlich. Das Bier darf außerdem nur in Köln gebraut werden, so gibt es lediglich 25 verschiedene Kölsch-Marken.

Die Kölner Altstadt selbst ist ein Hort für etliche traditionsreiche Brauereigaststätten. In den Straßen der Innenstadt herrscht immer ein reges Treiben, da manch einer von Gaststätte zu Gaststätte wandert. Viele der Lokale tragen kölsche Namen – sicherlich werdet ihr das eine oder andere Mal beim Em Krütze oder Em golde Kappes vorbeikommen. Die Stadt Köln hat eben ihren ganz eigenen Charme. Auch die Atmosphäre in den Brauhäusern ist besonders und mag für Auswärtige auf den ersten Blick ungewöhnlich scheinen. Der Umgang ist ungezwungen und es wird zusammen gefeiert und getrunken.

Wenn ihr also nach einer tollen Gelegenheit sucht, es bei eurem JGA richtig krachen zu lassen, seid ihr hier an der richtigen Adresse. Die kölsche Gastlichkeit und Lebensart kommt hier deutlich zum Vorschein. Lasst euch einfach von der guten Stimmung anstecken. Wir empfehlen euch einen Besuch im “Gaffel am Dom”, in dem ihr das eigene Bier des Brauhauses probieren könnt. Dazu gibt es traditionelle kölsche Gerichte, die wir euch im Folgenden vorstellen werden.

Brauerei Besichtigung

Für die Fans von Hopfen und Malz haben wir außerdem ein passendes JGA Event für euch: die Brauerei Besichtigung in Köln! Hier könnt ihr dabei zusehen, wie euer Lieblingsgetränk hergestellt wird. Dazu gibt es natürlich auch exklusive Bierproben und reichlich Informationen rund um das Getränk. Im Anschluss daran könnt ihr ein Bier-Dinner buchen, indem ihr mit reichlich Bier und deftigem Essen auf den Junggesellenabschied anstoßen könnt. Gefeiert wird in lockerer und gemütlicher Atmosphäre, so wie es sich in den Kölner Gasthäusern gehört. Wenn das für euch interessant klingt, schaut gleich mal bei der Eventseite vorbei und schickt uns eine unverbindliche Anfrage. Wir freuen uns schon darauf, einen tollen JGA in Köln für euch zu organisieren.

Pub Crawl

Eine weitere tolle Möglichkeit, Kölsch zu probieren, ist der JGA Pub Crawl in Köln. Ein ortskundiger City-Guide führt euch durch die angesagtesten Bars der Stadt, sodass ihr es so richtig krachen lassen könnt. Ihr werdet kaum eine Bar finden, die kein Kölsch ausschenkt. In den Locations werdet ihr mit freiem Eintritt und leckeren Willkommensshots begrüßt – so kommt ihr garantiert in Partystimmung und erlebt einen unvergesslichen Abend in der Rheinmetropole! Und keine Angst, die Planung übernehmen wir für euch. Ihr bringt einfach nur gute Laune und Motivation mit. Wenn das für euch nach einer tollen Idee klingt, schaut auf unserer Seite zu dem Event vorbei. Dort findet ihr alle Informationen rund um den JGA Pub Crawl in Köln.

Himmel un Ääd

Himmel un Ääd ist ein Gericht, das in Teilen Deutschlands auf das 18. Jahrhundert zurückgeht und aus Blutwurst, Röstzwiebeln, Kartoffelpüree und Apfelmus besteht. Der Name bedeutet übersetzt „Himmel und Erde“, nach zwei der Hauptzutaten, den Äpfeln, die von den Bäumen in den Himmel wachsen, und den Kartoffeln, die vom Boden kommen.

Das Gericht mag vielleicht etwas ungewöhnlich klingen und nicht direkt zum Probieren einladen, aber lasst euch davon nicht abschrecken. Das Essen überrascht mit seinem köstlichen Geschmack und sollte für alle zu einem Besuch in Köln dazugehören. Gebt dem Ganzen eine Chance und lasst euch überraschen! 

Um Himmel un Ääd zu probieren, können wir euch das “Früh Brauhaus” empfehlen. Dort könnt ihr entweder im Brauhaus selbst oder im Biergarten speisen. Zum Essen empfehlen wir euch das Kölsch der Traditionsbrauerei zu trinken. Deftiges Essen und das spezielle Bier passen schließlich perfekt zusammen und gehören zu einem Trip in die Stadt am Rhein einfach dazu.

Halve Hahn

Spoiler: In diesem Gericht ist kein Hähnchen und auch kein Fleisch enthalten. Der Halbe Hahn ist nichts anderes als ein einfaches, aber sehr berühmtes traditionelles Brötchen, das auf fast jeder Speisekarte der Kölner Brauhäuser und Traditionskneipen zu finden ist. Es handelt sich um ein Roggenbrötchen, das mit Butter bestrichen und mit dicken Scheiben Gouda-Käse und rohen Zwiebeln belegt wird. In den Brauhäusern ist es üblich, den Kunden einen Teller mit allen Zutaten zu bringen und das Brötchen selbst zuzubereiten.

Das Gericht soll in Köln bereits aus dem 15. Jahrhundert stammen, doch der Name Halve Hahn – was wörtlich übersetzt „halbes Huhn“ bedeutet – kam in den 1800er Jahren als Parodie auf die wenigen Gäste in einem Bierhaus auf, die sich Geflügel leisten konnten. Dieses Gericht ist ein beliebter Nachmittagssnack zu einem oder zwei Gläsern Kölsch. Kehrt in der Traditionsgaststätte “Bei d’r Tant” ein und lasst es euch schmecken, indem ihr herzhaft und deftig wie bei der Tante speist. 

Mettbrötchen

Dieses Gericht ist ein Dauerbrenner in Köln und wird zum Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder zwischendurch gegessen. Auswärtige erschrecken manchmal, wenn sie feststellen, dass das Schweinehackfleisch roh ist. Die Angst vor Listerien und Salmonellen muss in diesem Fall aber überwunden werden, um das frisch zubereitete Mett zu genießen. Wir versprechen, dass euch im Regelfall nichts passieren wird. Der fleischliche Cousin des Halben Hahns besteht im Wesentlichen aus einer Scheibe Brot oder einem Brötchen, das mit Butter, rohem Schweinehackfleisch und rohen Zwiebeln bestrichen und mit Salz und Pfeffer bestreut wird.

Wem das zu viel ist, der sollte nach Kölsche Kaviar Ausschau halten – ein Roggenbrötchen mit Blutwurst und Senf. Es ist ein toller Snack, der gut zu Bier passt und mit etwa 2 € pro Portion sehr erschwinglich ist. Für euch sollte es unbedingt ins Bierhaus “en d’r Salzgass” gehen, in dem ihr das beste Mett der Stadt zusammen mit einem kühlen Kölsch der beliebten Marke Päffgen genießen könnt. Mit einer Terrasse mit Blick auf den Rhein kann man hier nichts falsch machen.

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Rievkoche

Rievkoche können auf Hochdeutsch mit Reibekuchen übersetzt werden. Die Kartoffelpuffer trifft man auf deutschen Weihnachtsmärkten an, wo sie meist pur oder mit Apfelmus serviert werden. In Brauhäusern, Kneipen und traditionellen Restaurants in Köln werden die Reibekuchen oft mit dunklem Roggenbrot und Lachs serviert. Wenn ihr diese Spezialität probieren möchtet, solltet ihr euch vor dem Besuch die Speisekarte ansehen, denn die meisten Restaurants bieten sie nur an einem Tag in der Woche an.

Rievkoche (oder der Schweizer Begriff Rösti) ist ein Kartoffelpfannkuchen aus rohen Kartoffeln mit etwas Weizenmehl, einer Prise Salz und geriebenen Zwiebeln, der in Öl oder Fett frittiert wird.

Probiert die Reibekuchen im “Café Reichard”, das eine köstliche Version begleitet von einer cremigen Pilzsauce anbietet. Als Nachtisch könnt ihr hier bei einem einzigartigen Ausblick auf den Kölner Dom verschiedene Kuchen, Torten und Pralinen genießen. 

Suurbrode

Traditionell wurde Suurbrode mit Pferdefleisch zubereitet, dessen Verzehr in den letzten Jahrzehnten jedoch stark zurückgegangen ist. Heute wird das Gericht oft mit Rindfleisch zubereitet, obwohl einige Restaurants immer noch das Originalrezept verwenden. In der Regel ist es in der Speisekarte angegeben, falls nicht und ihr kein Pferdefleisch essen möchtet, fragt den Kellner, um sicherzugehen. Egal, ob Pferdefleisch oder Rindfleisch auf dem Teller landet, es wird oft von Rotkohl und Kartoffelklößen begleitet.

Der Sauerbraten ist ein in vielen deutschen Regionen beliebtes Gericht, bei dem das Fleisch in Essig eingeweicht und in einem Schmortopf gekocht wird. Die rheinische Variante des Gerichts heißt Rheinischer Sauerbraten, bei dem das in Essig eingelegte Rindfleisch mit einer süßen Preiselbeer-Rosinensoße, Kartoffelpuffern und Apfelmus serviert wird. Wenn ihr allerdings den originalen Suurbrode probieren wollt, werdet ihr bei “Max Stark” fündig. Hier wird euch traditionsgerecht Sauerbraten vom Pferd serviert. 

Hämmchen

Hämmchen mit sure Kappes, das kesselt. Wenn euch dieser Satz nichts sagt, dann wird es aber höchste Zeit. Das Hämmchen bezeichnet eine Schweinshaxe (früher: Hämche) mit Sauerkraut und darf in keinem Brauhaus Kölns fehlen. Das gekochte und gepökelte Fleisch wird oft mit Kartoffelpüree serviert und muss mindestens eine Stunde lang kochen. Wenn sich das Fleich ganz einfach vom Knochen lösen lässt, habt ihr hier eine richtig zubereitete Haxe vor euch.

Probiert Hämmchen in “Peters Brauhaus”, das seit 1994 erfolgreich traditionelle kölsche Küche serviert. Und aufgepasst: die sogenannte Fooderkaat bietet auch vegetarische Alternativen, die sonst in den traditionellen Brauhäusern eher schwierig zu finden sind. Das perfekte Lokal, wenn ihr viele verschiedene Geschmäcker bei eurem JGA Trip nach Köln dabei habt. 

Wir haben euch 7 verschiedene lokale Spezialitäten vorgestellt, die bei eurem JGA Trip in Köln auf keinen Fall fehlen dürfen. Worauf wartet ihr also noch? Baut diese unbedingt in eure JGA Pläne ein und erlebt auch einen kulinarischen Junggesellenabschied der Extraklasse. Viele der Gerichte eignen sich außerdem als perfekte Grundlage, um sich anschließend ins wilde Partyleben der Rheinmetropole zu stürzen.

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